Termine in Wien

Mi, 26.6. 2019: Elternforum zum Thema Ergotherapeutisches Klettern 

Barbara Prechelmacher (Ergotherapeutin) Ergotherapeutisches Klettern

Beginnzeit ist um 19:00h, geöffnet ab 18:30h. Ort: Konferenzraum Rudolfstiftung, Boerhaaveg. 8A/ 1030 Wien. Teilnahme gratis. Anmeldung nicht erforderlich. Möglichkeit für Fachbuch-Entlehnung. Nach der Veranstaltung bietet sich die Gelegenheit zum Plaudern im nahegelegenen  Lokal "3er", Ecke Boerhaavegasse/Juchgasse.

Rückblicke


Elternforum am 26.9. 2018 zum Thema Gebärdensprache 

Zu Gast waren Barbara Schuster und Sandra Doubek-Stiglitz (Verein Kinderhände)
zum Thema "Mit den Händen sprechen – von- und miteinander lernen."

Frau Schuster und Frau Doubek-Stiglitz stellt uns die zahlreichen Kursangebote und sonstige Aktivitäten des Vereins vor. Der Abend war äußerst interessant. Wir können allen Eltern von Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung sehr empfehlen die Angebote des Vereins Kinderhände kennen zulernen und gegebenenfalls direkt Kontakt aufzunehmen.

Elternforum am 28.2. 2018 zum Thema "GeKo Wien" 

Anton Schmalhofer, Mag. Katharina Schossleitner (Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen) - Infos zu GeKo-Wien


Elternforum am Mi, 29.11. 2017 zum Thema "Rechte von Menschen mit Behinderung" 

Vortrag von MMag.Wolfgang Nowak (Wiener Monitoringstelle)

Elternforum am Mi, 27.9. 2017 zum Thema "Finanzielle Hilfen" 

Vortrag von Mag. Ingrid Wick (Lebenshilfe Wien

Hier einige praktische Tipps:

Nachbericht Elternforum März 2017 zum Thema "Schule"

Hier sind 10 Punkte als Zusammenfassung des Elternforums vom 29.3. mit Dr. Corazza vom Wiener Stadtschulrat.

1) Dr. Corazza, der für all unsere Fälle zuständiger Vertreter des Stadtschulrates ist ohne Übertreibung ein höchst engagierter Beamter! Er hilft überall, wo er kann. Sehr erfreulich!

2) Er ist mit den Möglichkeiten im System so wie wir keineswegs zufrieden und will Verbesserungen der Rahmenbedingungen. Es liegt an uns, den Betroffenen, hier den Druck auf die Politik massiv zu erhöhen.

3) Konkrete Forderung für zusätzliche Schuljahre:
Alle Anträge auf ein 11. und 12. Schuljahr werden derzeit genehmigt. Ein 13. Schuljahr ist hingegen gesetzlich derzeit nicht möglich. Herr Corazza drängt uns, ein Schulrecht bis 25 Jahre zu verlangen (und verweist auf Studierende, die auch solange am Bildungsweg sind). Nur wenn so ein Recht auf Schule festgelegt wird, dann können die Länder handeln und bekommen dafür auch finanzielle Ressourcen.

4) Zu wenig Ressourcen:
Derzeit werden jedem Kind mit SPF (Sonderpädagogischem Förderbedarf) 5h pro Woche einer zusätzlichen Lehrkraft zugestanden. Bei 4-5 Kindern pro Klasse geht sich somit eine volle Lehrkraft aus. Mehr gibt es nicht.

5) Späterer Schuleintritt:
Auch in diesem Punkt liegt es an uns Eltern, Druck auf das Recht auf ein zusätzliches Kindergartenjahr zu machen.

6) Das Schulautonomie-Paket
wird die Behördenstruktur stark ummodeln. Die Landesschulräte und die Zentren für Inklusion sollen durch Bildungsdirektionen ersetzt werden. Mehr Autonomie für die Schulen klingt fein. Völlig unklar ist aber, welche Möglichkeiten bei der zentralen Behörde verbleiben. Im schlimmsten Fall werden Eltern künftig von Schule zu Schule wandern müssen und um einen Schulplatz betteln, denn es ist zu befürchten, dass die autonomen Schulen sich gerne die besten Schulkinder aussuchen werden.

7) Beratung nutzen:
Alle Eltern in Wien sind eingeladen und geradezu aufgefordert, sich mit Dr. Corazza und seinem Team in Verbindung zu setzen, um möglichst gute Lösungen für konkrete Fälle zu erreichen. Ergänzung: Der Verein Integration Wien kann vorbereitend zusätzlich gut unterstützen.

8) Sonderschul-Standorte
in Wien bleiben sicherlich bestehen: Es wäre falsch und politisch kaum durchstehbar, die bestehenden - gut ausgestatteten - Standorte zu schließen. Das Ziel für die nächsten Jahre ist, vermehrt Klassen mit "gewöhnlichen Kindern" in die Sonderschulstandorte zu integrieren und so quasi von der anderen Seite Inklusion zu ermöglichen.

9) ASO-Lehrplan, S-Lehrplan:
Es ist derzeit nicht mehr schwierig zwischen diesen Lehrplänen zu wechseln, da es keinen Unterschied bei der Ressourcen-Zuteilung macht.

10) Fortbildung der LehrerInnen:
Hier gesteht Dr. Corazza Nachholbedarf in Bezug auf Down-Syndrom zu (für Autismus gäbe es schon vielmehr Kompetenz und Zusatzressourcen). Auf Initiative von Ingrid Teufel von der Down-Syndrom-Ambulanz wird es schon bald einen gemeinsamen Termin dort mit Dr. Corazza geben, wo - ev. gemeinsam mit dem 3x21 Zentrum - überlegt wird, wie Lehrkräfte hier rasch zu Zusatz-Know-How kommen können.


Nachbericht Elternforum Juni 2016 zum Thema "Sicher kommunizieren - insbesondere mit Behörden, ÄrztInnen und anderen Fachleuten" - Vortrag von Maria Brandl. 

Frau Brandl (Arge Schritte) gab uns zahlreiche praktische Anregungen für oft schwierige Gesprächssituationen -  anhand von sehr konkreten Beispielen. 

Hier sind einige grundsätzliche Tipps, die zum Teil vielleicht "eh logisch" klingen, die man aber immer wieder aufs Neue beachten sollte: 

  • Sich vorab ein klares Ziel überlegen: Was will ich erreichen?
  • Gute Vorbereitung: so viel Hintergrundinformation wie möglich vorab einholen. Wissen, was steht mir zu = Verhandlungspotential.
  • Wichtige Punkte vorab notieren und diese Liste auch im Gespräch ruhig offen dabei haben
  • Üben vor wichtigen Gesprächen: vorher laut aussprechen, was man dann sagen möchte
  • Möglichst zu zweit zu einem Termin gehen (aber einander nicht ins Wort fallen oder widersprechen). Gibt mehr Sicherheit und Wichtiges wird nicht so leicht vergessen. 
  • Bedenken, dass ein Gespräch nicht nur aus dem Inhalt besteht, sondern dass alle GesprächsteilnehmerInnen mit all Ihren Sinnen Eindrücke aufnehmen.Spickzettel
    Vorher laut aussprechen
  • Im Gespräch selbst Nachfragen, wenn was unklar ist. Wichtige Dinge ev. auch laut wiederholen, damit sie für alle GesprächsteilnehmerInnen klar festgehalten sind. , damit der/die GesprächspartnerIn auch 
  • Falls man viele Punkte besprechen will, vorab daraufhinweisen: z.B. "Ich möchte heute mit Ihnen 5 Punkte besprechen..." 
  • Bei unsachlichen Vorwürfen der Gegenseite, sich nicht rechtfertigen, sondern mit Gegenfragen kontern, um nicht in einer langen Verteidigungsschleife zu landen. 

Darüberhinaus appellierte Frau Brandl an uns, sich stets dafür einzusetzen, dass unsere Kinder möglichst selbstständige Menschen werden - und daher auch Systeme und Normen zu hinterfragen, die diesem Ziel entgegenstehen.


Down-Syndrom Tag 21.3.2016: Streetperformance von "Ich bin OK" mit Spielgruppe "Hands up" 

An einem sonnigen Nachmittag sorgten große und kleine TänzerInnen in der Wiener Innenstadt für großes Interesse. Viele Leute beobachteten die fröhlichen Tanzeinlagen!

Weitere Berichte zum Welt Down-Syndrom Tag >>hier<<

Nachbericht Elternforum Thema "Orthopädie" / Feb. 2016

Dr. Alexander Krebs vom Orthopädischen Spital in Speising / Wien berichtete über häufige Themen von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom.

  • Hüft-Röntgen: Auch wenn Hüft-Ultraschall nach der Geburt ok war, empfiehlt Dr. Krebs bei allen Kindern mit Down-Syndrom ein einmaliges Hüft-Röntgen im Alter von 6-8 Jahren zu machen, denn in diesem Alter könnte noch wirkungsvoll eingegriffen werden, falls sich bei der Hüfte Probleme für spätere Jahre bereits abzeichnen. Menschen mit Down-Syndrom haben nämlich ein deutlich höheres Risiko (rund 6%) von Hüft-Problemen als andere Menschen.

  • Fußprobleme, z.B. hypertoner Knickfuß: Einlagen/"zugerichtete Schuhe" können nicht die Fußstellung verbessern, aber Sie unterstützen die Betroffenen wirksam beim Auftreten. Das beste für den Fuß ist die Stärkung der Muskeln (Physiotherapie, barfuß gehen im Freien etc.). Bei starken Problemen kann rund um das 10. Lebensjahr operativ eine Schraube eingesetzt werden, die den Fuß unterstützt.

  • Skoliose: Bei auffälliger Verkrümmung des Rückens (ab ca. 10-15 Grad) unbedingt untersuchen lassen. Kontrolle besonders sinnvoll mit ca. 10 Jahren, da im Bedarfsfall in dieser Phase bis zum Ende des Wachstumsschubs (ca. 16 Jahre) durch Korsette einer Verschlechterung entgegengewirkt werden kann. Am besten wirken steife Korsette (allerdings Frage der Akzeptanz), besser angenommen werden elastische Modelle, denn die Tragedauer sollte 16h/Tag sein. Prävention (Vorbeugung): Hippotherapie (Reittherapie), therapeutisches Klettern.

  • Instabile Halswirbelsäule: Symptome: Schiefhals, Ausdauer, Inkontinenz, muskuläre Schwäche. Vorsicht vor allem bei Trampolinspringen u. Stürzen (Röntgen aber nur bei Beschwerden).

Dr. Krebs und seine Kollegen sind im Orthopädischen Spital erreichbar (Wartezeit auf Ambulanztermin - mit Überweisung - derzeit rund 5 Monate). In der Privatordination ca. 1 Monat. Weiters sind Dr. Krebs und seine Kollegen auch in Entwicklungszentren an einigen Tagen im Jahr unterwegs und machen dort auch Begutachtungen.

Nachbericht Elternforum Thema "Schule" / Okt. 2015

In einem Workshop haben wir das Thema Schule gestaffelt nach 3 Altersstufen erörtert. Hier gibt es die Zusammenfassung dazu: 

Fotos vom Familienausflug nach Laxenburg/NÖ / Okt. 2015

über 30 TeilnehmerInnen waren heuer bei unserem Ganztagesausflug am 4.10.2015 dabei. Hier gibt es die Fotos vom Ausflug.


Weitere Informationen aus Wien/NÖ