Termine in Wien/NÖ

Terminübersicht 2019/20

Jahresprogramm 2019/20 bis Juni 2020
Begleitbrief zum Jahresprogramm 

Mo, 11.11. 2019: Spielgruppe "Hands up" 

Die Spielgruppe für Kinder im Alter von 0-7 Jahre und ihre Mamas oder Papas, jeweils am 2. Montag des Monats nachmittags 15 bis 18 Uhr.
Ort: Spielothek (Hilfswerk Wien), Schottenfeldg. 36, 1070 Wien, Teilnahme gratis!


Mi, 13.11. 2019 um 20 Uhr: Väter-Treffen

Alle Papas sind herzlich eingeladen zum Erfahrungsaustausch: Lokal "3er", Ecke Boerhaavegasse/Juchgasse, 1030 Wien


So, 17.11. 2019: Kathreintanz

Kathreintanz, Pfarre Stammersdorf, Stammersdorfer Straße 35, 1210 Wien, 14:30 – 17:30 Uhr
Siehe dazu auch die Info im Flyer


Mi, 27.11. 2019: Elternforum mit geschichtlichem Rückblick

Univ. Prof. Dr. Germain Weber (Präsident der Lebenshilfe Österreich): "Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft im Lauf der Geschichte" 

Beginnzeit ist um 19:00h, geöffnet ab 18:30h. Ort: Konferenzraum Rudolfstiftung, Boerhaaveg. 8A/ 1030 Wien. Teilnahme gratis. Anmeldung nicht erforderlich. Möglichkeit für Fachbuch-Entlehnung. Nach der Veranstaltung bietet sich die Gelegenheit zum Plaudern im nahegelegenen  Lokal "3er", Ecke Boerhaavegasse/Juchgasse.


Di, 3.12. 2019: Punsch-Stand

Punschstand zugunsten von Menschen mit Down-Syndrom, Garten/Pfarre Altlerchenfeld, Mentergasse 13, 1070 Wien, 16:00 Uhr


Mi, 29.1. 2020: Elternforum zum Thema Selbständigkeit fördern 

Roswitha Musil (Lehrerin für Diplom- u. Krankenpflege u. Mutter eines Sohnes mit Down-Syndrom) „Hilf mir, es selbst zu tun“  – Selbständigkeit fördern

Beginnzeit ist um 19:00h, geöffnet ab 18:30h. Ort: Konferenzraum Rudolfstiftung, Boerhaaveg. 8A/ 1030 Wien. Teilnahme gratis. Anmeldung nicht erforderlich. Möglichkeit für Fachbuch-Entlehnung. Nach der Veranstaltung bietet sich die Gelegenheit zum Plaudern im nahegelegenen  Lokal "3er", Ecke Boerhaavegasse/Juchgasse.


Rückblicke


Mi, 11.9. 2019: Vortrag und Diskussion mit Univ. Prof. Dr. André Frank Zimpel: Was wir von Menschen mit Trisomie 21 lernen können. Neurodiversität und soziales Lernen.“

Univ. Prof. Dr. André Frank Zimpel forscht seit über 25 Jahren an der Universität Hamburg zum Thema wie sich Menschen mit Lernschwierigkeiten die Welt erschließen. Leidenschaftlich und anschaulich eröffnet er neue Sichtweisen. Am 11.9. war er zu Gast bei einer Veranstaltung, die wir gemeinsam mit dem Wiener Hilfswerk im "Skydome" des Hilfswerks organisierten.

Hier ist ein erster Foto-Rückblick:
https://www.facebook.com/downsyndrom/posts/2316091955324289

Elternforum am 26.9. 2018 zum Thema Gebärdensprache 

Zu Gast waren Barbara Schuster und Sandra Doubek-Stiglitz (Verein Kinderhände)
zum Thema "Mit den Händen sprechen – von- und miteinander lernen."

Frau Schuster und Frau Doubek-Stiglitz stellt uns die zahlreichen Kursangebote und sonstige Aktivitäten des Vereins vor. Der Abend war äußerst interessant. Wir können allen Eltern von Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung sehr empfehlen die Angebote des Vereins Kinderhände kennen zulernen und gegebenenfalls direkt Kontakt aufzunehmen.

Elternforum am 28.2. 2018 zum Thema "GeKo Wien" 

Anton Schmalhofer, Mag. Katharina Schossleitner (Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen) - Infos zu GeKo-Wien


Nachbericht Elternforum Juni 2016 zum Thema "Sicher kommunizieren - insbesondere mit Behörden, ÄrztInnen und anderen Fachleuten" - Vortrag von Maria Brandl. 

Frau Brandl (Arge Schritte) gab uns zahlreiche praktische Anregungen für oft schwierige Gesprächssituationen -  anhand von sehr konkreten Beispielen. 

Hier sind einige grundsätzliche Tipps, die zum Teil vielleicht "eh logisch" klingen, die man aber immer wieder aufs Neue beachten sollte: 

  • Sich vorab ein klares Ziel überlegen: Was will ich erreichen?
  • Gute Vorbereitung: so viel Hintergrundinformation wie möglich vorab einholen. Wissen, was steht mir zu = Verhandlungspotential.
  • Wichtige Punkte vorab notieren und diese Liste auch im Gespräch ruhig offen dabei haben
  • Üben vor wichtigen Gesprächen: vorher laut aussprechen, was man dann sagen möchte
  • Möglichst zu zweit zu einem Termin gehen (aber einander nicht ins Wort fallen oder widersprechen). Gibt mehr Sicherheit und Wichtiges wird nicht so leicht vergessen. 
  • Bedenken, dass ein Gespräch nicht nur aus dem Inhalt besteht, sondern dass alle GesprächsteilnehmerInnen mit all Ihren Sinnen Eindrücke aufnehmen.Spickzettel
    Vorher laut aussprechen
  • Im Gespräch selbst Nachfragen, wenn was unklar ist. Wichtige Dinge ev. auch laut wiederholen, damit sie für alle GesprächsteilnehmerInnen klar festgehalten sind. , damit der/die GesprächspartnerIn auch 
  • Falls man viele Punkte besprechen will, vorab daraufhinweisen: z.B. "Ich möchte heute mit Ihnen 5 Punkte besprechen..." 
  • Bei unsachlichen Vorwürfen der Gegenseite, sich nicht rechtfertigen, sondern mit Gegenfragen kontern, um nicht in einer langen Verteidigungsschleife zu landen. 

Darüberhinaus appellierte Frau Brandl an uns, sich stets dafür einzusetzen, dass unsere Kinder möglichst selbstständige Menschen werden - und daher auch Systeme und Normen zu hinterfragen, die diesem Ziel entgegenstehen.


Down-Syndrom Tag 21.3.2016: Streetperformance von "Ich bin OK" mit Spielgruppe "Hands up" 

An einem sonnigen Nachmittag sorgten große und kleine TänzerInnen in der Wiener Innenstadt für großes Interesse. Viele Leute beobachteten die fröhlichen Tanzeinlagen!

Weitere Berichte zum Welt Down-Syndrom Tag >>hier<<

Nachbericht Elternforum Thema "Orthopädie" / Feb. 2016

Dr. Alexander Krebs vom Orthopädischen Spital in Speising / Wien berichtete über häufige Themen von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom.

  • Hüft-Röntgen: Auch wenn Hüft-Ultraschall nach der Geburt ok war, empfiehlt Dr. Krebs bei allen Kindern mit Down-Syndrom ein einmaliges Hüft-Röntgen im Alter von 6-8 Jahren zu machen, denn in diesem Alter könnte noch wirkungsvoll eingegriffen werden, falls sich bei der Hüfte Probleme für spätere Jahre bereits abzeichnen. Menschen mit Down-Syndrom haben nämlich ein deutlich höheres Risiko (rund 6%) von Hüft-Problemen als andere Menschen.

  • Fußprobleme, z.B. hypertoner Knickfuß: Einlagen/"zugerichtete Schuhe" können nicht die Fußstellung verbessern, aber Sie unterstützen die Betroffenen wirksam beim Auftreten. Das beste für den Fuß ist die Stärkung der Muskeln (Physiotherapie, barfuß gehen im Freien etc.). Bei starken Problemen kann rund um das 10. Lebensjahr operativ eine Schraube eingesetzt werden, die den Fuß unterstützt.

  • Skoliose: Bei auffälliger Verkrümmung des Rückens (ab ca. 10-15 Grad) unbedingt untersuchen lassen. Kontrolle besonders sinnvoll mit ca. 10 Jahren, da im Bedarfsfall in dieser Phase bis zum Ende des Wachstumsschubs (ca. 16 Jahre) durch Korsette einer Verschlechterung entgegengewirkt werden kann. Am besten wirken steife Korsette (allerdings Frage der Akzeptanz), besser angenommen werden elastische Modelle, denn die Tragedauer sollte 16h/Tag sein. Prävention (Vorbeugung): Hippotherapie (Reittherapie), therapeutisches Klettern.

  • Instabile Halswirbelsäule: Symptome: Schiefhals, Ausdauer, Inkontinenz, muskuläre Schwäche. Vorsicht vor allem bei Trampolinspringen u. Stürzen (Röntgen aber nur bei Beschwerden).

Dr. Krebs und seine Kollegen sind im Orthopädischen Spital erreichbar (Wartezeit auf Ambulanztermin - mit Überweisung - derzeit rund 5 Monate). In der Privatordination ca. 1 Monat. Weiters sind Dr. Krebs und seine Kollegen auch in Entwicklungszentren an einigen Tagen im Jahr unterwegs und machen dort auch Begutachtungen.

Nachbericht Elternforum Thema "Schule" / Okt. 2015

In einem Workshop haben wir das Thema Schule gestaffelt nach 3 Altersstufen erörtert. Hier gibt es die Zusammenfassung dazu: 

Fotos vom Familienausflug nach Laxenburg/NÖ / Okt. 2015

über 30 TeilnehmerInnen waren heuer bei unserem Ganztagesausflug am 4.10.2015 dabei. Hier gibt es die Fotos vom Ausflug.


Weitere Informationen aus Wien/NÖ